„Methode: Interview“ ist keine Methode, sondern ein Geräusch. Entscheidend sind Design, Sampling, Instrument und Auswertung – also alles, was man später verteidigen muss.
Wie du Methodik und Auswertung so planst, dass sie nachvollziehbar, prüfbar und zur Forschungsfrage passend sind.
Methodik ist Nachvollziehbarkeit
Qualitative Forschung verlangt Transparenz: Auswahl, Vorgehen, Dokumentation, Auswertung. Quantitative Designs genauso: Messung, Modell, Annahmen. Wer das vage lässt, lädt den Gutachter ein, selbst die Lücken zu füllen. Spoiler: Er füllt sie selten zu deinen Gunsten.
Vier Bausteine, die drinstehen müssen
- Design & Begründung (warum passt es zur Frage?)
- Daten/Material (Quelle, Umfang, Auswahlkriterien)
- Erhebung (Leitfaden/Instrument, Ablauf, Ethik/Datenschutz falls relevant)
- Auswertung (Schritte, Kategorien/Modelle, Gütekriterien)
Der häufigste Fehler: Auswertung nach Bauchgefühl
„Ich habe Themen herausgelesen“ ist keine Auswertungsmethode, sondern ein Tagebucheintrag. Du brauchst eine nachvollziehbare Vorgehensweise.
Qualitätscheck lohnt sich
Ein wissenschaftlicher Reviewblick durch Academic Proof vor Abgabe (Pre-Submission Review) kann prüfen, ob Methodik und Auswertung so beschrieben sind, dass sie prüfungstauglich sind – und ob du unbewusst überdehnst, was deine Daten hergeben.

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